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Kohle - Für wen? - Klimagerechtigkeit in Berlin

16.12.2008: WEED, BER, BUND, BI Nein zum Kohlekraftwerk & Klima-Allianz laden ein: Diskussionsveranstaltung zu Klimagerechtigkeit am 16.12.08, 19:30-21.00 Uhr in der "Kiezspinne", Schulze-Boysen-Str. 38 in Berlin-Lichtenberg.

  

Anfang 2009 will der Energiekonzern Vattenfall bekannt geben, ob er auch in Berlin ein riesiges neues Kohlekraftwerk bauen will. Die Veranstaltung stellt das Konzept der 'Klimagerechtigkeit' vor und wird die Folgen der Kohlekraftnutzung kontrovers diskutieren.

Programm
19:30 Begrüßung

19:35 Klimagerechtigkeit - Was ist das und was bedeutet das für ein neues Kohlekraftwerk in Berlin Tilman Santarius (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie) und Nicola Jaeger (Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung e.V.)

19:55 Kommentare und kurze Podiumsdiskussion:
- N.N., Vattenfall (angefragt)
- Helke Scharfenberg, Bürgerinitiative Nein zum Kohlekraftwerk
- Daniel Buchholz, umweltpolitischer Sprecher und Vorsitzender des Arbeitskreises Stadtentwicklung der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus

20:30 Debatte mit dem Publikum

21:00 Informelles Netzwerken; ökofaires Trinken

  

Ort
Kiezspinne FAS e.V.
Schulze-Boysen-Str. 38
10365 Berlin
(siehe Anfahrtsskizze auf dem Flyer)

Kontaktdaten
Nicola Jaeger
Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung - WEED e. V.
Eldenaer Str. 60, 10247 Berlin

nicola.jaeger@weed-online.org
Fon: + 49 (0) 30 2759 6643
Fax: + 49 (0) 30 2759 6928


Veranstalter
WEED e.V.
Bürgerinitiative Nein zum Kohlekraftwerk
BER e.V.
BUND
Die Klima-Allianz


Hintergrund

Die energieintensive Lebensweise in den Industriestaaten ist gegenwärtig für einen Großteil der globalen Schadstoffemissionen verantwortlich. Allein die G8-Staaten, in denen nur 13% der Weltbevölkerung leben, sind für 50% der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Die negativen Auswirkungen dieser übermäßigen Belastung der Atmosphäre treffen in Form von Naturkatastrophen wie Dürren, Überschwemmungen und Stürmen jedoch vor allem die armen und ärmsten Staaten und deren BewohnerInnen. Aus der Perspektive globaler Gerechtigkeit brauchen wir eine radikale Umkehr der Energie- und Wirtschaftsweise - auch in Berlin! Zugleich ist bei dem Ruf nach 'Klimagerechtigkeit' und nach einem Umbau der Energieversorgung in Berlin auch nach möglichen sozialen Folgen hier in Berlin selbst - etwa für Beschäftigte, AnwohnerInnen oder VerbraucherInnen - zu fragen. Die Diskussionsveranstaltung soll einen Einstieg in diese Debatte erlauben.

Gefördert aus den Haushaltsmitteln des Landes Berlin - Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit

Zugehörige Dateien:
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