Startseite Kontakt
Veranstaltungen / Aktionen

Podiumsdiskussion: Cum-Ex: Der organisierte Griff in die Staatskasse - Was sind die Konsequenzen?

09.12.2019 | Öffentliche Podiumsdiskussion mit Bundesfinanzminister Scholz und Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Zivilgesellschaft und Strafverfolgungsbehörden am 9.12.2019 in Berlin

Mehr erfahren

Abendverantstaltung zu fairer IT an der TH Ulm

28.11.2019 | Technische Hochschule Ulm, ab 17:30 Uhr

Mehr erfahren



W&E Infobrief

E-Mail-Aktion an die EU-Kommission zur Rohstoffstrategie verlängert!

22.08.2011: Stopp der neuen Jagd nach Ressourcen! Forderungen an die Europäische Kommission im Rahmen einer öffentlichen Konsultation.

   Direkt zur Aktion (aufs Bild klicken)
 

Direkt zur Aktion (aufs Bild klicken)

Die Europäische Kommission plant eine neue Mitteilung zu Handel und Entwicklung und führt dazu eine öffentliche Konsultation durch, in der es auch um die Frage geht, wie künftig der Handel mit Rohstoffen gestaltet werden sollte.

WEED setzt sich zusammen mit europäischen Partnerorganisationen für das Recht der Entwicklungsländer ein, ihren Handel mit Rohstoffen und diesbezügliche Investitionen ausländischer Firmen so zu regulieren, dass ihre Bevölkerung, ihre Wirtschaft und die Umwelt davon profitieren.

Hintergrund

Viele Entwicklungsländer sind reich an Rohstoffen. Jahrhunderte lang haben sie diese unverarbeitet exportiert, und wenig Gewinn damit erzielt. Die Rohstoffvorräte verringern sich, die Umwelt wird geschädigt. Jetzt möchten Viele einen neuen Weg einschlagen.
Die Rohstoffpolitik der EU untergräbt jedoch die Bemühungen der Entwicklungsländer, ihre wirtschaftliche und soziale Entwicklung zum Nutzen ihrer Bevölkerungen und zur Reduzierung von Armut zu steuern.

WEED und seine Partnerorganisationen sind besorgt, dass die Handelspolitik der EU Entwicklungsländer weiter davon abhalten wird, ihre Rohstoffe nachhaltig zu nutzen, eigene verarbeitende Industrien aufzubauen und ihre Entwicklung im Sinne ihrer Bevölkerung und der Umwelt zu lenken.

Die E-Mail-Aktion

WEED hat eine E-Mail-Aktion mitorganisiert - mit konkreten Forderungen im Bereich Handel mit Rohstoffen, mit der sich möglichst Viele an die Europäische Kommission wenden können.

In der E-Mail wird die Europäische Kommission aufgefordert,

1. bei Handelsabkommen keine Klauseln einzufordern, die arme Länder daran hindern Ausfuhrsteuern zu erheben, um ihre Wirtschaft zu entwickeln, Ressourcen zu schützen oder ihre Einkünfte zu erhöhen.

2. ihre Position zu Investitionen zu korrigieren, um Entwicklungsländern die Regulierung von ausländischen Direktinvestitionen im öffentlichen Interesse zu ermöglichen.

3. den Verbrauch von Rohstoffen in der EU auf ein verantwortbares Maß zu senken und einen transparenten Prozess in der internationalen Gemeinschaft voranzubringen, der einen fairen und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen garantiert.

Die öffentliche Konsultation wurde verlängert und läuft nun noch bis 18. September - Schicken Sie am Besten noch heute eine E-Mail an die EU-Kommission ab!

Helfen Sie mit, die EU zu einem verantwortlichen Umgang mit Rohstoffen zu bringen und ihre Handels- und Investitionspolitik zu ändern!

Hier geht es zur E-Mail-Aktion: www.comhlamh.org/eu-eaction-august-2011.html

Direkt zur Konsultation der EU-Kommission und weiteren Informationen dazu

Zu weiteren Informationen zur EU-Handels- und Rohstoffpolitik und zum Bericht "Die neue Jagd nach Ressourcen"