Startseite Kontakt
Veranstaltungen / Aktionen

Konferenz des Branchendialogs Automobilindustrie "Lieferketten fair gestalten"

27.09.2022 | Auf der Konferenz werden die Ergebnisse des Branchendialogs erstmals öffentlich präsentiert. Es erwarten Sie u.a. ein Themen-Talk mit Vertreter*innen des Branchendialogs und Workshops, in denen mit Expert*innen spezifische Umsetzungsaspekte aus der Praxis vertieft werden. Für WEED wird Anton Pieper über die Arbeit zum unternehmensübergreifenden Beschwerdemechanismus sprechen.

Mehr erfahren

4. Alternative Rohstoffwoche und Rohstoffgipfel

05.09.2022 | Wie muss die Rohstoffpolitik von Morgen aussehen? Dieser und anderen Fragen widmen wir uns während der vierten Alternativen Rohstoffwoche (10.-17.10.) und während des anschließenden Rohstoffgipfel (18.10.), die wir zusammen mit dem AK Rohstoffe ausrichten.

Mehr erfahren



Hintergrundbroschüre zum Thema Spielzeug: SpielRegeln

21.12.2016: Die Broschüre beleuchtet Hintergründe und Arbeitsrechtsverletzungen in der Spielzeugindustrie und benennt gute Gründe für die Forderung sozialer Kriterien beim Spielzeugkauf - auch für öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten.

   Hintergrundbroschüre zum Thema Spielzeug: SpielRegeln

Ganz gleich, ob Modellautos, Puppen, Kuscheltiere, Karten, Bauklötze und Co.: Unsere Spielsachen werden zu einem Großteil in Niedriglohnländern produziert. Mittlerweile stammen über 75 % des weltweit hergestellten Spielzeugs aus China. Auch jedes zweite in Deutschland verkaufte Spielzeug kommt von dort. Vor allem betrifft dies Spielzeug aus Kunststoff. Aber auch Holzspielzeug, Plüschtiere und Gesellschaftsspiele werden zu einem Großteil in Niedriglohnländern Asiens gefertigt. Immer noch herrschen in den Spielzeugfabriken Arbeitsbedingungen, die international anerkannte Standards verletzen.

Auf der anderen Seite entwickeln immer mehr Menschen ein Bewusstsein für die Herstellungsbedingungen und wünschen sich, dass Waren unseres täglichen Konsums, wie auch Spielzeug, unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt werden. Will man beim Kauf darauf achten, stößt man jedoch schnell an Grenzen. Während bei Produkten wie Textilien oder Lebensmitteln schon viele Wahlmöglichkeiten existieren, ist es bei Spielzeug schwieriger Alternativen zu finden. Hinzu kommt, dass es bisher keine Siegel oder Zertifikate gibt, die Spielzeug, welches unter Achtung internationaler Arbeitsstandards produziert wurde, auszeichnen.

Mit unserer Broschüre und unseren Aktivitäten zum Thema Spielzeug möchten wir auf die Arbeitsbedingungen in der Spielzeugindustrie aufmerksam machen und über Hintergründe und Struktur der Spielzeugindustrie berichten. Genauso wichtig ist es uns aber auch Alternativen aufzuzeigen, damit gutes Spielzeug nicht nur pädagogisch wertvoll, formschön, stabil, langlebig, sicher und schadstoffgeprüft ist, sondern auch unter menschenwürdigen Produktionsbedingungen hergestellt wird.

Die Broschüre richtet sich an Grundschullehrer*innen, Erzieher*innen, Eltern, Großeltern sowie alle kritischen Konsument*innen, die gern spielen und sich über Hintergründe der Spielzeugproduktion informieren möchten.

Hier geht es zur Broschüre. Hier geht es zur Bestellung.

Zugehörige Dateien:
SpielzeugbroschüreDownload (1886 kb)