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Veranstaltungen / Aktionen

Online-Fachgespräch am 30.11.2021 "Automobilindustrie in der Pflicht: Sorgfaltspflichten zwischen politischen Anforderungen und unternehmerischer Praxis"

29.11.2021 | INKOTA, WEED, PowerShift, Brot für Alle und Fastenopfer laden ein zur Diskussion mit Vertreter*innen aus Industrie, Politik und Zivilgesellschaft über die anstehenden Herausforderungen und gesetzgeberischen Prozesse wie die Sorgfaltspflichtenregulierungen und die Batterienregulierung auf EU-Ebene

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Filmdiskussion: "Welcome to Sodom" am 25.11.2021 im Multikulturellen Centrum Templin

24.11.2021 | Die Beobachtung des Alltags einer ghanaischen Elektroschrottdeponie zeigt das Bild eines tödlichen Ortes am unteren Ende der globalen Wertschöpfungskette. Allerdings nimmt der Film eine nicht-europäische Perspektive ein und verleiht den Bewohnern eine Stimme. Dabei entpuppt sich die dystopisch anmutende "Hölle auf Erden" auf überraschende und empathische Weise gleichzeitig als Ort voller Perspektiven, Lebensfreude und unglaublicher Kreativität.[<
>] Nach dem Film lädt Anton Pieper von WEED zu einer interaktiven Reflektion zum Thema Elektroschrott ein.

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Stellungnahme des AK Rohstoffe zum Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Sorgfaltspflichtengesetz

21.04.2021: Zusammen mit weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen des Arbeitskreis Rohstoffe setzen wir uns für ein starkes Sorgfaltspflichtengesetz ein und beziehen Stellung zum aktuellen Gesetzentwurf der Bundesregierung.

Mit dem Sorgfaltspflichtengesetz wird Unternehmensverantwortung in Deutschland endlich in einen verbindlichen Rahmen gesetzt. Als Organisationen des zivilgesellschaftlichen Netz-werks Arbeitskreis Rohstoffe sind wir allerdings besorgt, dass das Gesetz im Rohstoffsektor, der von gravierenden Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden betroffen ist, kaum Wirkung entfalten wird.

Die Stellungnahme geht auf zentrale Schwachstellen des aktuellen Gesetzentwurfs der Bundesregierung aus rohstoffpolitischer Perspektive ein und erläutert, welche Änderungen notwendig sind, damit das Gesetz in globalen Rohstofflieferketten wirkt.

Die wichtigsten Forderungen sind:

1. Verankerung einer umfassenden Sorgfaltspflicht inklusive verpflichtender Risikoanalyse entlang der gesamten Lieferkette

2. Erweiterung des Anwendungsbereichs insbesondere in Hochrisikosektoren wie Bergbau und Rohstoffhandel

3. Einführung einer zivilrechtlichen Haftungsregel

4. Erweiterung der Sanktionsmöglichkeiten um Ausschluss aus der Außenwirtschaftsförderung

5. Einführung einer wirkungsvollen,umfassenden,eigenständigenumweltbezogenen Sorgfaltspflicht

6. Erweiterung des Referenzrahmens um internationale Standards zum Schutz von Indigenen Rechten und Frauenrechten

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung ist hier zu finden.

Zugehörige Dateien:
Stellungnahme des AK Rohstoffe Sorgfaltspflichtengesetz.pdfDownload (172 kb)