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Veranstaltungen / Aktionen

Elektromobilität mit Nebenwirkungen - Folgen des Lithiumabbaus in Bolivien, 29.06.22

16.06.2022 | Am Beispiel des Lithiumabbaus in Bolivien werden die globalen Auswirkungen unseres Rohstoffhungers diskutiert. Online-Veranstaltung von 19.00 - 20.30 Uhr

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Web-Seminar am 21.06.2022 "Foulspiel mit System"

23.05.2022 | Katar Fußball-WM 2022: Menschenrechte & Globale Gerechtigkeit im Sport. Online-Veranstaltung von 18:30 bis 20:00 Uhr.

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Einladung zum Crashkurs: "Rohstoffwende gestalten" am 14.06.2022 als Onlineveranstaltung sowie am 17. & 18.06.2022 als physische Veranstaltung (2G+) in Hannover

06.04.2022: Für politisch Aktive und Multiplikator*innen aus Parteien, Medien, Gewerkschaften, sozialen Bewegungen sowie umwelt- & entwicklungspolitischen Organisationen

  

Wir befinden uns inmitten einer ökologischen und sozialen Krise enormen Ausmaßes: Klimanotstand, Verlust von Artenvielfalt und Gefährdung von Demokratie und Mitsprache an vielen Orten. Die Bekämpfung dieser Krisen benötigt mehr als Effizienz und den Ausbau von Technologien. Der schnellstmögliche Ausstieg aus der Nutzung fossiler Rohstoffe ist maßgeblich, gleichzeitig werden häufig Lösungswege präsentiert, die neue soziale und ökologische Konflikte generieren. Beim Abbau und der Weiterverarbeitung von metallischen und mineralischen Rohstoffen kommt es zu gravierenden Menschenrechtsverletzungen, die Umwelt wird zerstört, das Artensterben und die Klimakrise beschleunigt. Ein systemisches Umdenken im Umgang mit den natürlichen Ressourcen des Planeten ist dringend erforderlich. Im AK Rohstoffe setzen wir uns daher für eine umfassende Rohstoffwende ein.

Die neue Bundesregierung hat diese Legislaturperiode, die entscheidend für den Kurs der Klimakrise sein wird, unter dem Motto "Mehr Fortschritt wagen" begonnen. Nun bleibt die Frage, ob die drängenden ökologischen und sozialen Herausforderungen entsprechend adressiert werden. Fragen um die Umsetzung ökologisch-sozial gerechter Mobilität und zirkulärer Ökonomie, um Rohstoffbedarfe und globale Perspektiven auf den Rohstoffabbau sowie Debatten um die neue EU-Batterieverordnung und Erwartungen an Deutschland bleiben weiter hochaktuell.

In diesem Crashkurs soll es um einen Kurswechsel gehen, um die gemeinsame Gestaltung einer Rohstoffwende. Dafür schauen wir unter anderem auf Themen der zirkulären Ökonomie, der absoluten Reduktion des Rohstoffverbrauchs aus globaler Perspektive sowie der Verankerung von umweltbezogenen Sorgfaltspflichten und des Schutzes von Menschenrechten beispielsweise in der Europäischen Batterieverordnung. Gemeinsam diskutieren wir, warum eine Rohstoffwende notwendig ist, was wir darunter verstehen und welche konkreten Schritte wir von der Bundesregierung erwarten. Außerdem denken wir die Bekämpfung der Klimakrise und die Mobilitätswende mit der Rohstoffwende zusammen. Wo gibt es Anknüpfungspunkte, wo liegen Risiken und Chancen?

Bewerbung & Anmeldung:
Kurze Bewerbung per E-Mail mit Name und ggf. Organisation (Partei/ Gewerkschaft / NGO/ Medium) und zwei Sätze zur Motivation zur Crashkurs-Teilnahme bis zum 09. Mai 2022 an [elena.gnant@power-shift.de].
Teilnahmebeitrag 50€ (für Organisationen 100€) inkl. Verpflegung. Die Teilnahme soll aber nicht am Geld scheitern (bitte im Zweifel bei elena.gnant@power-shift.de melden).

Organisation: PowerShift e.V.
Kontakt: Elena Gnant, PowerShift e.V., elena.gnant@power-shift.de