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Veranstaltungen / Aktionen

Fachkonferenz "Natursteine aus verantwortlichen Lieferketten"

28.05.2020 | WEED und die Werkstatt Ökonomie veranstalten vom 28. bis 29.05.2020 die erste bundesweite Fachkonferenz für sozial verantwortliche Naturstein-Beschaffung in Stuttgart.

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Podiumsdiskussion: Cum-Ex: Der organisierte Griff in die Staatskasse - Was sind die Konsequenzen?

09.12.2019 | Öffentliche Podiumsdiskussion mit Bundesfinanzminister Scholz und Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Zivilgesellschaft und Strafverfolgungsbehörden am 9.12.2019 in Berlin

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WEED beteiligt sich an kritischer Aktion zu EU-Handelspolitik in Brüssel

16.03.2010: WEED beteiligte sich heute in Brüssel an einer Protestaktion gegen die EU-Handelspolitik. Mit seinen neuen aufblasbaren Grossfiguren unterstützte WEED den Auftritt des Seattle to Brussels-Netzwerkes (S2B) vor dem Gebäude der Generaldirektion Handel, dem für Handelspolitik zuständigen Teil der Europäischen Kommission.

  

Das "Seattle to Brussels-Netzwerk" hat 70 Mitglieder aus 16 Ländern und setzt sich für ein nachhaltiges, soziales und demokratisches Handelssystem ein.

Die heutige Aktion fand anlässlich der von der Kommission durchgeführten Konferenz "EU Trade Policy towards Developing Countries". Auf der Konferenz ging es um zukünftige Herausforderungen für die EU-Handelspolitik in Entwicklungsländern. Das S2B-Netzwerk kritisierte die business-freundliche inhaltliche und personelle Ausrichtung der Konferenz, die die wirklichen sozial-ökologischen Auswirkungen der aggressiven EU-Handelspolitik im globalen Süden weitgehend ausblendete. Pia Eberhardt von der Nichtregierungsorganisation "Corporate Europe Observatory" (CEO) gehörte zu den Organisatoren der Aktion. Sie sagte: "Kleinbauern, Indigene und Frauengruppen kämpfen weltweit gegen die Zerstörung ihrer Existenz durch die europäischen Handelsabkommen. Aber ihre Stimmen sind während der Konferenz nicht gewollt. Stattdessen versucht die Generaldirektion Handel der EU ihre Anti-Entwicklungsagenda voranzutreiben. Das ist europäischer Kolonialismus auf schlimmste Weise."

  

Während der Aktion stellte ein fünf Meter großer, aufblasbarer Hund die europäische Handelspolitik dar, er wurde von einem großen Geschäftsmann geführt und attackierte Kleinbauern, natürliche Ressourcen, Beschäftigte, Frauen und indigene Völker aus Entwicklungsländern.