Startseite Kontakt
Veranstaltungen / Aktionen

Podiumsdiskussion: Cum-Ex: Der organisierte Griff in die Staatskasse - Was sind die Konsequenzen?

09.12.2019 | Öffentliche Podiumsdiskussion mit Bundesfinanzminister Scholz und Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Zivilgesellschaft und Strafverfolgungsbehörden am 9.12.2019 in Berlin

Mehr erfahren

Abendverantstaltung zu fairer IT an der TH Ulm

28.11.2019 | Technische Hochschule Ulm, ab 17:30 Uhr

Mehr erfahren



W&E Infobrief

Investitionsverhandlungen in der WTO als Agenda des Nordens: "Hört auf unsere Worte, vergesst unsere Taten!"

02.09.2003: von Ha-Joon Chang (Universität Cambridge) und Duncan Green (CAFOD); Herausgeber: WEED & Germanwatch, Bonn/Berlin 2003

  

Auf der WTO-Ministerkonferenz in Cancún/Mexiko vom 10.-14. September 2003 soll in Kürze entschieden werden, ob in der WTO Verhandlungen über ein neues Investitionsabkommen aufgenommen werden. Vor diesem Hintergrund macht die jetzt von WEED & Germanwatch veröffentlichte Studie "Investitionsverhandlungen in der WTO als Agenda des Nordens" deutlich, warum zahlreiche Entwicklungsländer und NGOs in einem solchen Abkommen große Gefahren sehen und einen Verhandlungsauftakt in Cancún vehement ablehnen.

Anhand eines interessanten historischen Überblicks über erfolgreiche Entwicklungsprozesse weisen die Autoren Ha-Joon Chang und Duncan Green nach, dass Industrie- und Schwellenländer im Laufe ihrer jeweiligen wirtschaftlichen Entwicklung zu genau jenen investitionspolitischen Instrumenten griffen, die Entwicklungsländern nun mittels eines neuen ‚MAIs in der WTO’ verwehrt werden sollen. Ergänzt wird die Studie durch eine ausführliche Argumentationshilfe, mit der den Befürwortern eines Multilateralen Investitionsabkommen entgegentreten werden kann.


Aus dem Inhalt:

  1. Einleitung
  2. Regulierung von ausländischen Investitionen aus historischer Perspektive
    1. Die USA
    2. Die hochentwickelten europäischen Volkswirtschaften: Großbritannien, Frankreich und Deutschland
    3. Weniger entwickelte europäische Volkswirtschaften: Finnland und Irland
    4. Die ostasiatischen Länder: Japan, Korea und Taiwan
  3. Implikationen
    1. Lehren aus der Geschichte
    2. Mögliche Einwände
  4. Schlussfolgerungen


Weitere Informationen zum Thema finden Sie im WEED-Arbeitspapier "Wettbewerbs- und Investitionsverhandlungen in der WTO" , das zusammen mit dem Seattle to Brussels Netzwerk herausgegeben wurde.

Sie können die Broschüre als pdf-Datei hier herunterladen.

Zugehörige Dateien:
S2B-wettbewerb-investition-WTO.pdfDownload (344 kb)