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EU-Trilog zur Konfliktrohstoffverordnung hat begonnen

09.02.2016: Entscheidung für oder gegen verbindliche und umfassende EU-Verordnung zu Konfliktrohstoffen wird seit 1. Februar im EU-Trilog diskutiert.

  

Die aktuell diskutierte Konfliktmineralienverordnung der EU soll die Entstehung und Förderung bewaffneter Konflikte verhindern, die durch den Handel mit den Rohstoffen Gold, Tantal, Zinn und Wolfram finanziert werden. Den schwachen Entwurf der Europäischen Kommission vom März 2014 lehnte das Europäische Parlament im Mai 2015 ab und forderte stattdessen eine verbindliche Verordnung entlang der gesamten Lieferkette.
Die Entscheidung für oder gegen eine verbindliche und umfassende EU-Verordnung wird seit dem 1. Februar im Trilog zwischen EU-Parlament, Kommission und Europäischem Rat diskutiert.

Eine breite Koalition zivilgesellschaftlicher Organisationen, zu denen auch WEED gehört, hat das entsprechende Mandat des Europäischen Rates zum Anlass genommen, Hintergründe und Forderungen an den Trilog zu formulieren. Hier ist die Stellungnahme "EU responsible Mineral Sourcing Regulation".

WEED unterstützt "Stop mad Mining"-Petition

Um die Forderungen des EU-Parlaments im aktuellen EU-Trilog zu unterstützen, fordert eine europaweite Kampagne die jeweils zuständigen Ministerien auf, sich im Europäischen Rat für eine verbindliche Verordnung entlang der gesamten Lieferkette auszusprechen. In Deutschland richtet sich die Petition an Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Hier geht’s zur Petition: stop-mad-mining.org/act-now/

Zugehörige Dateien:
NGO Coalition Briefing - Council Mandate - Feb 2016 (ENGLISH) (web version).pdfDownload (535 kb)