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Veranstaltungen / Aktionen

Konferenz des Branchendialogs Automobilindustrie "Lieferketten fair gestalten"

27.09.2022 | Auf der Konferenz werden die Ergebnisse des Branchendialogs erstmals öffentlich präsentiert. Es erwarten Sie u.a. ein Themen-Talk mit Vertreter*innen des Branchendialogs und Workshops, in denen mit Expert*innen spezifische Umsetzungsaspekte aus der Praxis vertieft werden. Für WEED wird Anton Pieper über die Arbeit zum unternehmensübergreifenden Beschwerdemechanismus sprechen.

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4. Alternative Rohstoffwoche und Rohstoffgipfel

05.09.2022 | Wie muss die Rohstoffpolitik von Morgen aussehen? Dieser und anderen Fragen widmen wir uns während der vierten Alternativen Rohstoffwoche (10.-17.10.) und während des anschließenden Rohstoffgipfel (18.10.), die wir zusammen mit dem AK Rohstoffe ausrichten.

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Grenzenlos billig? - Nicht mit uns!

23.09.2005: WEED bei Verdi-Kundenwoche gegen unsoziale Lidl-Praktiken: Soziale Rechte für Lidl-Mitarbeiterinnen und für Beschäftigte in Zulieferfirmen weltweit!

  
 


Vor dem Lidl-Markt in der Heinrich-Heine-Straße (Berlin-Mitte) stieg am heutigen Freitag die Abschluss - Veranstaltung der Lidl-Kundenwoche von Ver.di, die in Zusammenarbeit mit anderen Gewerkschaften auf die skandalösen Arbeitsbedingungen beim Discounter Lidl aufmerksam macht. Sarah Bormann sprach für WEED über die Auswirkungen der so genannten 'Discountierung' im Einzelhandel auch auf Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten der Zulieferer rund um die Welt.

Ver.di will mit seinen Aktionen die rund 40.000 Lidl-Beschäftigten ermuntern, Betriebsräte zu wählen. Mit sogenannten "Kundenkarten" sprechen Kundinnen den Lidl-Beschäftigten für die täglich harte Arbeit Anerkennung und Respekt aus. Zugleich enthält die Karte eine unmissverständliche Kundenerwartung: Zukünftig nur noch dort einzukaufen, wo Grundrechte von Arbeitnehmer/innen gewahrt und ernst genommen werden. So soll Druck aufgebaut werden gegen die Arbeitsbedingungen bei Lidl. Dort sind Diebstahlsvorwürfe gegen Beschäftigte, unbegründbare fristlose Kündigungen, unbezahlte Überstunden, Mobbing sowie ständiger Druck, entlassen zu werden, an der Tagesordnung.

Aber auch in den Zulieferketten übt Lidl seine Macht aus: Der massive Preisdruck, den Lidl auf seine Lieferanten ausübt, sorgt dafür, dass Billigprodukte weiter zu unmenschlichen Bedingungen produziert werden. So kommen die Textilien aus Sweatshops in Bangladesh, wo selbst der gesetzliche Mindestlohn von 13 Euro im Monat noch häufig unterschritten wird und Arbeitszeiten von 16 Stunden täglich die Regel sind. Auf Orangenplantagen in Lateinamerika werden selbst die geringsten Arbeitsschutzansprüche ignoriert und Arbeiterinnen tragen durch die Pestizidbelastung Lungenschäden oder dauerhafte Unfruchtbarkeit davon. Umso mehr gilt es, soziale Rechte hier und weltweit durchzusetzen. Grenzenlos billig? Nicht mit uns!

Hinweis: Die von WEED und Ver.di gemeinsam veröffentlichte Broschüre 'Grenzenlos billig' können Sie hier bestellen. Infos zur Broschüre finden Sie hier.

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