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Elektromobilität mit Nebenwirkungen - Folgen des Lithiumabbaus in Bolivien, 29.06.22

16.06.2022 | Am Beispiel des Lithiumabbaus in Bolivien werden die globalen Auswirkungen unseres Rohstoffhungers diskutiert. Online-Veranstaltung von 19.00 - 20.30 Uhr

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Web-Seminar am 21.06.2022 "Foulspiel mit System"

23.05.2022 | Katar Fußball-WM 2022: Menschenrechte & Globale Gerechtigkeit im Sport. Online-Veranstaltung von 18:30 bis 20:00 Uhr.

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Positionspapier: Für eine wirksame EU-Gesetzgebung zu Konfliktrohstoffen

17.11.2014: WEED fordert gemeinsam mit 16 weiteren Umwelt-, Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen des AK Rohstoffe eine wirksame EU-Gesetzgebung zu Konfliktrohstoffen.

  

Seit Jahrzehnten spielt der Handel mit Rohstoffen aus Konfliktgebieten eine zentrale Rolle bei der Finanzierung einiger der brutalsten bewaffneten Konflikte weltweit und heizt diese weiter an.

Anfang Mai 2014 veröffentlichte die Europäische Kommission einen Verordnungsentwurf über die verstärkte Kontrolle von Importen sogenannter "Konfliktminerale". Die Europäische Kommission dazu in ihrer Pressemitteilung: "Wir sind entschlossen, zu verhindern, dass der internationale Handel mit Mineralien Konflikte anheizt oder sie endlos weiterschwelen lässt." Doch der aktuelle Vorschlag sieht nur ein schwaches System vor, das diese Ziele nicht erreichen kann. Denn er beruht auf Freiwilligkeit und bezieht nur eine begrenzte Anzahl an Rohstoffen und von Unternehmen ein.

WEED e.V. und 16 weitere Organisationen fordern in ihren jetzt veröffentlichten Empfehlungen zur konsequenten Stärkung der von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Verordnung auf.

Zugehörige Dateien:
AK-Rohstoffe-wirksame-eu-gesetzgebung-zu-konfliktrohstoffen.pdfDownload (2809 kb)