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Elektromobilität mit Nebenwirkungen - Folgen des Lithiumabbaus in Bolivien, 29.06.22

16.06.2022 | Am Beispiel des Lithiumabbaus in Bolivien werden die globalen Auswirkungen unseres Rohstoffhungers diskutiert. Online-Veranstaltung von 19.00 - 20.30 Uhr

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Web-Seminar am 21.06.2022 "Foulspiel mit System"

23.05.2022 | Katar Fußball-WM 2022: Menschenrechte & Globale Gerechtigkeit im Sport. Online-Veranstaltung von 18:30 bis 20:00 Uhr.

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Email-Aktion: Fordern Sie jetzt einen Stop ungerechter EU-Handelsabkommen!

11.07.2007: Machen Sie mit! Aus ganz Europa erhält der EU-Ratspräsident José Sócrates die Botschaft: Nicht Marktöffnung für europäische Exporte, sondern Entwicklung in den AKP-Staaten - das müssen EPAs leisten!

  

Die Zeit wird knapp, die Europäische Union (EU) davon abzuhalten, ungerechte Freihandelsabkommen mit einigen der ärmsten Länder der Welt durchzusetzen, die voraussichtlich verheerende Folgen für sie haben werden. Ab dem 1. Juli trägt Portugal im Zuge der EU-Ratspräsidentschaft bis zum Jahresende die entscheidende Verantwortung.

Handelt / Handeln Sie sofort!

Die Zukunft von Millionen von Menschen und ihrer Umwelt ist in Gefahr. Die derzeitigen Vorschläge der EU für sog. "Wirtschaftspartnerschaftsabkommen" (engl. Economic Partnership Agreements, kurz EPAs) werden Kleinbauern und andere arme Produzenten in Afrika, der Karibik und dem Pazifik dem unfairen Wettbewerb mit Produzenten in der EU aussetzen und damit ihre Existenzgrundlage bedrohen. Die Verhandlungen zwischen der EU und den 76 Staaten in afrikanischen, karibischen und pazifischen Ländern (AKP-Staaten) haben 2007 ihre entscheidende Phase erreicht. Darum ist es wichtig, jetzt öffentlichen Druck auf die EU-Mitgliedstaaten und die portugiesische Ratspräsidentschaft auszuüben, Handelsverträge abzuschließen, die zu nachhaltiger Entwicklung und der Beseitigung der Armut in den AKP-Staaten beitragen.

Das Bündnis EPA2007

Anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft haben sich über 200 europäische Organisationen zu dem formlosen Bündnis EPA2007zusammengeschlossen, um ungerechte Handelsabkommen zwischen der EU und 76 Entwicklungsländern in Afrika, der Karibik und dem Pazifik (AKP) zu stoppen. In Deutschland kooperieren Brot für die Welt, der Evangelische Entwicklungsdienst (EED), FIAN Deutschland, Germanwatch, die Koordination Südliches Afrika (KOSA), die Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA), das Netzwerk Afrika Deutschland, Oxfam Deutschland, terre des hommes und Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung (WEED) in dem Bündnis EPA2007.

Deine / Ihre Email kann entscheidend sein!

Schick / schicken Sie sofort eine Email an den portugiesischen Premierminister und EU-Ratsvorsitzenden José Sócrates Carvalho Pinto de Sousa, der zusammen mit den europäischen Staats- und Regierungschefs die politischen Entscheidungen über EPAs trifft. Fordere / fordern Sie ihn auf, die entwicklungspolitischen Anliegen der armen AKP-Staaten ernst zu nehmen und ungerechte Freihandelsabkommen zu stoppen.

Zur Email-Aktion des EPA2007-Bündnisses