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Elektromobilität mit Nebenwirkungen - Folgen des Lithiumabbaus in Bolivien, 29.06.22

16.06.2022 | Am Beispiel des Lithiumabbaus in Bolivien werden die globalen Auswirkungen unseres Rohstoffhungers diskutiert. Online-Veranstaltung von 19.00 - 20.30 Uhr

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Web-Seminar am 21.06.2022 "Foulspiel mit System"

23.05.2022 | Katar Fußball-WM 2022: Menschenrechte & Globale Gerechtigkeit im Sport. Online-Veranstaltung von 18:30 bis 20:00 Uhr.

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WEED beteiligt sich an G4 Protestaktion in Potsdam

19.06.2007: Anlässlich des informellen WTO-Treffens der G4 in Potsdam haben WEED und weitere NGOs eine gemeinsame Protestaktion organisiert.

     
 

Die WTO auf der Jagd nach billigen Ressourcen

 

  
 

Der WTO-Hai frißt die kleinen Fische

WTO-Aktivistinnen aus Europa und Lateinamerika versammelten sich heute zu Beginn des informellen G4-Ministertreffens vor dem Schlosshotel Cecilienhof in Potsdam. Die in der G4-Gruppe zusammengeschlossenen WTO-Mitglieder USA, EU, Brasilien und Indien tagen unter Ausschluss der allermeisten WTO-Mitglieder und versuchen, die altbekannte Konzern-Agenda neoliberaler Handelspolitik voran zu treiben.

Mit Großpuppen, darunter dem "WTO-Hai", und Transparenten protestieren die ca. 25 AktivistInnen vor dem Tagungsort lautstark gegen die undemokratische WTO-Politik. In Sprechchören wurde ein Ende der WTO gefordert. Die beteiligten Organisationen Via Campesina, Gerechtigkeit Jetzt! - Die Welthandelskampagne, WEED - Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung e.V. und die AG Handel des Forums Umwelt & Entwicklung forderten auf einer Pressekonferenz einen endgültigen Stopp der Doha-Runde der Welthandelsorganisation (WTO).

  
 

Die WTO-Runde ist am Widerstand der Entwicklungsländer gescheitert

Das gegenwärtige G4-Treffen gehört zu einer Reihe von demokratisch nicht legitimierten informellen Versammlungen der mächtigsten WTO-Mitglieder. Ziel ist es, doch noch einen ‚Deal’ mit den einflussreicheren Regierungen des Südens auszuhandeln. Dabei geht es vor allem um die beiden strittigen Themen Agrarhandel und NAMA (Marktzugang/ Zollsenkungen bei Industriegütern). Der Rest der WTO-Mitglieder soll diesem Deal in Genf zustimmen und die Runde doch noch im Jahr 2007 weitgehend abschließen. Demokratie, Entwicklungs- und Umwelt-Anliegen kämen dabei unter die Räder.

     
 

Proteste von Via Campesina vor dem G4-Tagungshotel

 

Immer mehr Menschen setzen sich für eine gerechte internationale Handelspolitik ein und lassen sich nicht mit dem Verweis auf vermeintliche Sachzwänge abspeisen. Sie fordern eine demokratisch kontrollierte Handelspolitik, die nicht die Interessen der Privatwirtschaft bedient, sondern die Bedürfnisse der Menschen nach nachhaltiger und sozial gerechter Entwicklung in den Vordergrund stellt.

Initiatoren:

  • AG Handel des Forum Umwelt & Entwicklung
  • Aktionsnetzwerk Globale Landwirtschaft
  • Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft
  • attac WTO AG
  • Gerechtigkeit Jetzt!
  • Via Campesina
  • WEED
     
 

Die Elemente Wasser, Feuer und Luft protestieren gegen ungerechte WTO-Politik