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Brot für die Börse

20.02.2012: Spekulation mit Rohstoffen und ihre fatale Wirkung auf Landwirtschaft und Ernährung - Beitrag für den Weltagrarbericht 2012

   Brot für die Börse

Wie schon 2007/08 kam es auch 2010/11 durch gestiegene Rohstoffpreise, insbesondere bei Getreide und Öl, zu schwerwiegenden Folgen für die Ärmsten der Welt. Innerhalb eines Jahres stiegen laut Welternährungsorganisation allein die Getreidepreise um über 70 Prozent. Hohe Lebensmittelpreise führen dazu, dass sich immer mehr Menschen ihre täglichen Mahlzeiten nicht mehr leisten können - und schlimmstenfalls verhungern. Die Gründe für die gravierenden Preisschwankungen und -steigerungen der letzten Jahre sind vielfältig. Immer deutlicher wird jedoch, dass die Spekulation mit agrarischen Rohstoffen einer der entscheidenden Faktoren ist. So ist es kein Zufall, dass zeitgleich mit den Rohstoff- und Lebensmittelpreisen auch die Finanzspekulation auf den internationalen Rohstoffbörsen 2011 einen neuen Höhepunkt erreicht hat. Die Finanzmärkte haben das Geschäft mit Agrarrohstoffen entdeckt - mit verheerenden Folgen. Der folgende Beitrag beschreibt, wie es zu dieser "Finanzialisierung" der Rohstoffmärkte kommen konnte und welche Gegenmaßnahmen zu ergreifen sind, um nicht noch mehr Menschen in Hunger und Armut zu stürzen. Im Zentrum steht dabei eine stärkere Regulierung des Terminhandels mit landwirtschaftlichen Rohstoffen. Ob der laufende Reformprozess in der EU dazu führen wird, ist noch ungewiss.

Zugehörige Dateien:
brot_fuer_die_boerse.pdfDownload (339 kb)

Personen:
>Markus Henn