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Elektromobilität mit Nebenwirkungen - Folgen des Lithiumabbaus in Bolivien, 29.06.22

16.06.2022 | Am Beispiel des Lithiumabbaus in Bolivien werden die globalen Auswirkungen unseres Rohstoffhungers diskutiert. Online-Veranstaltung von 19.00 - 20.30 Uhr

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Web-Seminar am 21.06.2022 "Foulspiel mit System"

23.05.2022 | Katar Fußball-WM 2022: Menschenrechte & Globale Gerechtigkeit im Sport. Online-Veranstaltung von 18:30 bis 20:00 Uhr.

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Diskussionsveranstaltung "Schutzzölle für den Klimaschutz?!"

03.12.2009: Die Diskussion um Klima und Handel zwischen Genf (WTO) und Kopenhagen (Klimagipfel). Donnerstag, 3.12.2009, Berlin

Nachtrag zur Veranstaltung: Leider erhielten wir sehr kurzfristig vor der Veranstaltung eine Absage von Herrn Nitschke, Solarworld. Wir führten dann die Debatte trotzdem - einige wichtige Argumente lassen sich in einer kleinen Online-Kontroverse im WEED-Blog zur Umwelt- und Ressourcengerechtigkeit anschauen.

18.00 - 20.00 Uhr; Großer Konferenzraum beim NABU-Bundesverband Charitéstr. 3, 10117 Berlin

Diskussion mit Tilman Santarius (Heinrich Böll-Stiftung/AG Handel des Forums Umwelt & Entwicklung) - Milan Nitzschke (SolarWorld AG) - Lutz Weischer (World Resources Institute, Washington); Moderation: Bernd Brouns (World Economy, Ecology & Development - WEED)

Kurz vor der Weltklimakonferenz in Kopenhagen präsentieren sich selbst die Freunde des Freihandels in der Welthandelsorganisation (WTO) als Klimaschützer. Sie preisen eine Liberalisierung des weltweiten Handels mit so genannten "Umweltgütern" und "Umweltdienstleistungen" als Beitrag zum Klimaschutz. Aber ein anderer Aspekt der Diskussion um ‚Klima und Handel‘ erregt die Gemüter noch viel mehr: In den USA und auch von einigen Akteuren in Europa - z.B. Frankreichs Staatspräsident Sarkozy - wird die Einführung von "Klimazöllen" gefordert. Diese Zölle sollen vermeintliche oder wirkliche Vorreiter im Klimaschutz vor Billigkonkurrenz im Ausland schützen. Und diese Zölle sollen als Druckmittel dienen, um Schwellenländer wie China und Indien zur Beteiligung am Klima­schutz zu zwingen. Umgekehrt warnen diese Länder natürlich vor einem "Grünen Protektionismus" und verwehren sich entschieden gegen solche Zölle von Seiten der nördlichen Hauptverursacher des Klimawandels. Auch Stimmen aus der deutschen Solarbranche verlangen Schutzzölle, Anti-Dumping-Maßnahmen oder ‚Buy European‘-Regelungen zum Schutz der einheimischen Erneuerbare Energien-Industrien. Sind diese Vorschläge zielführend? Dienen sie wirklich dem Klimaschutz? Sind sie mit den Prinzipien von Klima- und Ressourcengerechtigkeit vereinbar?

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Kontakt: Peter.Fuchs@weed-online.org

Gefördert von der InWEnt gGmbh aus Mitteln des BMZ.

Zugehörige Dateien:
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