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Elektromobilität mit Nebenwirkungen - Folgen des Lithiumabbaus in Bolivien, 29.06.22

16.06.2022 | Am Beispiel des Lithiumabbaus in Bolivien werden die globalen Auswirkungen unseres Rohstoffhungers diskutiert. Online-Veranstaltung von 19.00 - 20.30 Uhr

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Web-Seminar am 21.06.2022 "Foulspiel mit System"

23.05.2022 | Katar Fußball-WM 2022: Menschenrechte & Globale Gerechtigkeit im Sport. Online-Veranstaltung von 18:30 bis 20:00 Uhr.

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Video: Investorklage zu Ölplattform vor Italiens Küste

26.06.2019: Nachdem die italienische Regierung ein Gesetz beschloss, das Ölbohrungen vor der italienischen Küste verbietet, verklagte der Ölkonzern Rockhopper Italien vor einer internationalen Schiedsstelle und fordert bis zu 350 Millionen Dollar Schadensersatz. In einem Video, das WEED mitherausgegeben hat, wird der Fall geschildert.

Nach einem jahrelangen Kampf gewannen die Bürger*innen der italienischen Region Abbruzzen einen wichtigen Kampf gegen die Ölindustrie: Sie stoppten das Ölprojekt Ombrina Mare, das massive Auswirkungen auf die Umwelt gehabt hätte. Die Regierung stimmte zu, ein neues Gesetz zu verabschieden, das Erdölbohrungen vor der italienischen Küste verbietet. Aber jetzt wehrt sich das dahinterstehende Unternehmen Rockhopper. Es nutzt ISDS, ein paralleles Schiedssystem für Unternehmen, um bis zu 350 Millionen Dollar als Entschädigung zu fordern.

Fälle wie diese zeigen, wie wichtig es ist, das System ISDS zu stoppen! Hier geht es zur Petition.

Der Fall Ombrina Mare (Rockhopper) ist Teil der Studie Red Carpet Courts von CEO, TNI, ToEE und FoEI, in der insgesamt 10 Fälle von Investor-Staat-Streitschlichtungen (ISDS) dargestellt werden, die seit 2015 eingereicht, entschieden oder angedroht wurden und im Widerspruch zum Schutz von Menschenrechten und Umwelt stehen.


Fallbeispiel Investorklage: Ölplattform Ombrina Mare

Personen:
>Markus Henn