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Auswirkungen des GATS auf die Kulturpolitik

28.03.2005: Gutachten der Deutschen UNESCO-Kommission unter Mitarbeit von WEED veröffentlicht

Längst schon sind Kulturgüter, allen voran Musik und Filme, als Dienstleistungen Gegenstand internationaler Handelsbeziehungen. Kultur darf aber nicht einfach als Ware behandelt werden. Das ist auch das Ziel der geplanten UNESCO-Konvention zur kulturellen Vielfalt. Das internationale Dienstleistungsabkommen GATS wirkt dem aber direkt entgegen, wenn es Länder auch im Kulturbereich zu uneingeschränkter Marktöffnung zwingt. Im Wettbewerb mit den übermächtigen europäischen und US-amerikanischen Kulturindustrien haben lokale Künstler und Produzenten kaum eine Chance. Zu den Folgen des GATS für die deutsche Kulturpolitik ist jetzt ein Gutachten im Auftrag der Deutschen UNESCO-Kommission erschienen, an dem auch WEED mitgewirkt hat:

Markus Krajewski (unter Mitarbeit von Christina Deckwirth und Sarah Bormann): Auswirkungen des GATS auf Instrumente der Kulturpolitik und Kulturförderung in Deutschland. Rechtsgutachten erstellt im Auftrag der Deutschen UNESCO-Kommission Potsdam 2005.

Download unter www.unesco.de/c_arbeitsgebiete/kkv_gutachten.pdf

Personen:
>Christina Deckwirth
>Prof. Dr. Markus Krajewski

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