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Konferenz: Zukunft der Besteuerung internationaler Konzerne - Konzepte für eine gerechtere Steuerpolitik

19.06.2013 | Gemeinsam mit DGB, Friedrich-Ebert-Stiftung und Tax Justice Network veranstaltet WEED diese Konferenz am 19.06.2013 in Berlin.

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Deutscher Entwicklungstag in Berlin

25.05.2013 | WEED zeigt u.a. seine Filme zu IT-Produktion und zu sozial verantwortlicher Beschaffung und legt umfangreiche Materialien von "Berlin be fair" und Landmark aus.

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Nahrungsmittelspekulation


Nahrungsmittelspekulation

Nahrungsmittelspekulation kann verschieden aussehen - eine Form läuft über sogenannte Terminbörsen, die besonders groß in den USA und Asien sind und in Europa gerade wachsen. Auch wenn diese Börsen einen Nutzen für die Landwirtschaft haben können, bergen Sie bedeutsame Nachteile und Gefahren. Vor die immer stärkere Beteiligung von Finanzspekulanten wie Banken und Fonds wirft die Frage auf, ob Nahrungsmittelpreise zum Spielball von finanzmarktorientierter Spekulation und Renditemaximierung werden. Vieles spricht dafür, auch wenn es nicht unumstritten ist. Es stellen selbst viele wissenschaftliche Studien, Analystenberichte und offizielle Berichte (siehe Liste) fest, dass Rohstoffpreise durch Finanzspekulation verzerrt werden. Finanzspekulation dürfte deshalb mitverantwortlich für die Preisschwankungen sein, die Hunger für Millionen zusätzliche Menschen bedeuteten - auch wenn dabei andere Faktoren ebenfalls eine wichtige Rolle spielten. Weitere Informationen zum Thema finden Sie in dieser Präsentation, dem Artikel "Brot für die Börse", außerdem in "Die Hungermacher" von Foodwatch, im Bericht von Oxfam speziell zu deutschen Finanzkonzernen und in diesem "Fragen und Antworten"-Papier.

Was geschehen muss

Es braucht deshalb eine starke Regulierung der Rohstoffterminmärkte. Das umfasst:
• Handel auf Börsen oder über Clearingstellen, soweit möglich
• Für außerbörslichen (OTC) Handel hohe Sicherheitsleistungen
• Berichtspflicht mit öffentlichen Berichten
• Preisaufsicht und Preislimits
• Verhinderung exzessiver Spekulation und Positionslimits
• Verbot für Handel von Investmentfonds und von Eigenhandel
• Kontrolle der Spekulation der multinationalen Agrarkonzerne
• Transaktionssteuer auf Rohstoffterminhandel

Die politische Debatte

Die G20 haben am Gipfel in Cannes im November 2011 einige Maßnahmen beschlossen. In der EU spielt die Reform der Richtlinie für Märkte für Finanzinstrumente (MiFID) eine wichtige Rolle. Spekulation mit agrarischen Rohstoffen war in Deutschland im Juni 2011 Thema einer Anhörung im Bundestag, zu der WEED als Sachverständiger geladen war (siehe Stellungnahme).

Aktuelle Meldungen:

Jahrgang: Neues
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14.05.2013 >
Kommentar zum Literaturüberblick zu Agrarspekulation
Kommentar zum Literaturüberblick zu Agrarspekulation - Ein Kommentar zu "Schadet oder nützt die Finanzspekulation mit Agrarrohstoffen? - Ein Literaturüberblick zum aktuellen Stand der empirischen Forschung" (Meldungen)
19.03.2013 >
Zocken um Nahrungsmittel
240.000 Unterschriften gegen Nahrungsmittelspekulation - Heute wurden die Unterschriften aus der gemeinsamen Sammlung von 12 Organisationen an Finanzminister Schäuble übergeben. (Meldungen)
15.01.2013 >
Unterrichtsmaterial: Was hat Weizen mit Spekulation zu tun?
Unterrichtsmaterial: Was hat Weizen mit Spekulation zu tun? - Preisschwankungen bei Nahrungsmitteln, ihre Wirkung auf die globale Ernährungssituation und die Rolle von Warenterminbörsen. (Publikationen)
07.12.2012 >
Newsletter
Newsletter "EU-Finanzreform" Dezember 2012 - Die 15. Ausgabe behandelt MiFID bzw. Rohstoffspekulation, Bankenreformen, Schattenbanken, Ratingagenturen und Freihandelsabkommen. (Publikationen)
30.11.2012 >
Fragen & Antworten zur Nahrungsmittelspekulation
Fragen & Antworten zur Nahrungsmittelspekulation - Das Papier gibt Antworten auf häufige Fragen zum Thema und Argumente von Spekulationsbefürwortern. (Publikationen)
26.11.2012 >
Anhörung zu OTC-Derivaten im Bundestag
Anhörung zu OTC-Derivaten im Bundestag - Die EU-Verordnung zu OTC-Derivaten wird in deutsches Recht umgesetzt. WEED trat bei der Anhörung des Finanzausschusses auf und warnte vor Risiken beim Clearing. (Meldungen)
29.10.2012 >
Brief zur Nahrungsmittelspekulation an Schäuble
Brief zur Nahrungsmittelspekulation an Schäuble - Nahrungsmittelspekulation eindämmen, Schattenhandel verbieten: "Herr Schäuble, stoppen Sie den Wahnsinn!" - 12 Organisationen senden Offenen Brief an den Bundesfinanzminister (Presse)
29.10.2012 > Open Letter to Schäuble - Twelve Organisations, among them WEED, have sent an open letter to the german finance minister on curbing food speculation and prohibiting shadow trading of commodity derivatives. (Presse)
15.10.2012 >
Foto von Jakob Huber/Campact
Demo gegen Nahrungsmittelspekulation in Berlin - Über 400 Menschen nahmen am Sonntag, dem 14. Oktober, an der Demonstration unter dem Motto "870 leere Töpfe gegen Spekulation mit Nahrungsmitteln" teil. (Meldungen)
04.10.2012 >
Newsletter
Newsletter "EU-Finanzreform" Oktober 2012 - Die 14. Ausgabe behandelt Eurokrise, MiFID bzw. Rohstoffspekulation, Bankenreformen und -aufsicht, Finanztransaktionssteuer, und Steuerflucht. (Publikationen)