Nahrungsmittelspekulation geschieht vor allem an sogenannten Terminbörsen, die besonders groß in den USA sind und in Europa gerade wachsen. Auch wenn diese Börsen einen gewissen Nutzen für die Landwirtschaft haben können, bergen sie viele Gefahren. Vor allem durch die immer stärkere Beteiligung von Finanzspekulanten wie Banken und Fonds werden die Nahrungsmittelpreise immer mehr zum Spielball von Spekulation und Renditemaximierung. Sogar viele WissenschaftlerInnen und AnalystInnen meinen inzwischen, dass die Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise unter anderem in der schlimmen Krise um 2008 durch Spekulation stark in die Höhe getrieben wurden (siehe Liste). Finanzspekulation war damit mitverantwortlich für Millionen zusätzliche Hungernde. Weitere Informationen finden Sie auch in dieser Präsentation.
Damit Spekulanten nicht auf Kosten der Armen und Hungerenden Gewinne machen können, braucht es eine starke Regulierung der Rohstoffmärkte. Das umfasst:
• Handel auf Börsen oder über Clearingstellen, soweit möglich
• Für außerbörslichen (OTC) Handel hohe Sicherheitsleistungen
• Berichtspflicht mit öffentlichen Berichten
• Preisaufsicht und Preislimits
• Verhinderung exzessiver Spekulation und Positionslimits
• Verbot für Handel von Publikumsfonds und institutionellen Fonds sowie für Eigenhandel
• Kontrolle der Spekulation der multinationalen Agrarkonzerne
• Transaktionssteuer auf Rohstoffterminhandel
WEED arbeitet bei diesem Thema mit vielen anderen Organisationen wie Oxfam, Misereor oder Attac zusammen.
| 10.02.2012 |
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Newsletter EU-Finanzreform - Die 10. Ausgabe erscheint erstmals vollständig in Deutsch und behandelt Eurokrise, Finanztransaktionssteuer, Eigenkapital, Ratingagenturen und MiFID.
(Publikationen) |
| 02.02.2012 |
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Petition zu MiFID-Reform und Nahrungsmittelspekulation - Das Europäische Parlament diskutiert seine Position zur Finanzinstrumente-Reform - WEED nimmt teil mit Stellungnahme und mit öffentlicher Petition.
(Meldungen) |
| 25.01.2012 |
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Study: Farming Money - This study, co-published by WEED and coordinated by Friends of Earth Europa, explores how European banks and private finance profit from food speculation and land grab.
(Publikationen) |
| 23.01.2012 |
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Hintergrundpapier: Die Deutsche Bank - weltweit führend im Rohstoffgeschäft - Die Bank ist einer der größten Anbieter von Rohstoffanlagen - das Papier von Misereor, Oxfam und WEED liefert eine Übersicht.
(Publikationen) |
| 17.01.2012 |
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Nahrungsmittel-Spekulation verschärft Hungerkrisen: Deutsche Bank muss aussteigen - Oxfam, Misereor und WEED werfen der Deutschen Bank vor, mitverantwortlich für Preisexplosionen auf den Weltagrarmärkten zu sein.
(Presse) |
| 13.01.2012 |
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Flyer: "Mit Essen spielt man nicht" - Der gemeinsame Flyer von Oxfam, Misereor, Attac und WEED informiert über Spekulation mit Nahrungsmitteln.
(Publikationen) |
| 06.01.2012 |
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Faktenblatt: Richtlinie und Verordnung über Märkte zu Finanzinstrumenten - Die Reform zu Finanzinstrumenten ist unter anderem wichtig gegen die Spekulation mit Rohstoffen.
(Publikationen) |
| 22.12.2011 |
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Factsheet: Markets in Financial Instruments Directive (MiFID) and Regulation (MiFIR) - This factsheet gives an overview on the MiFID and its revision including the proposal for a new Markets in Financial Intruments Regulation (MiFIR).
(Publikationen) |
| 22.12.2011 |
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Factsheet: Food Speculation - This factsheet gives an overview on the debate about food speculation, and the regulatory discussion.
(Publikationen) |
| 14.11.2011 |
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Präsentation: EU-Regulierung von Rohstoffterminmärkten - Die Präsentation führt ein in neue Vorschläge der EU-Kommission zur Reform der Richtlinien zu Märkten für Finanzinstrumente (MiFID) und Marktmissbrauch (MAD).
(Meldungen) |