WEED stellt vor: "Berlin be fair"
01.04.2011: Programm zur Förderung des öko-fairen Einkaufs in Berlin
Am 22. Juli 2010 ist das Berliner Vergabegesetz in Kraft getreten. Mit diesem hat sich der Berliner Senat zur verbindlichen Aufnahme von ökologischen Kriterien, ILO-Kernarbeitsnormen und Mindestlohn in die öffentlichen Ausschreibungen ausgesprochen. Das Land Berlin setzt damit ein klares politisches Zeichen und macht sich auf den Weg zu einer ökologischen und sozialen öffentlichen Beschaffung.
Die Erfahrung aus anderen Bundesländern hat gezeigt, dass die Aufnahme öko-sozialer Kriterien in das Vergabegesetz des Landes zwar dem Thema die notwendige politische Legitimität verleiht, jedoch ist die gesetzliche Grundlage alleine keineswegs ausreichend. Ob und inwieweit ökologische und soziale Kriterien bei der öffentlichen Auftragsvergabe eine Berücksichtigung finden, entscheidet sich maßgeblich in der konkreten praktischen Ausgestaltung und Umsetzung der gesetzlichen Vorschriften.
Hier setzt das Projekt "Berlin be fair" an. "Berlin be fair" möchte mit seinem Beratungs- und Schulungsangebot den öko-fairen Einkauf im Land Berlin fördern.
Mehr Informationen entnehmen Sie dem beiliegenden Projekt-Flyer.







