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Praktikum Unternehmensverantwortung & nachhaltige Beschaffung ab 15.01.2018

20.10.2017 | Ein Praktikum bei WEED bietet Einblicke in die Arbeit einer Nichtregierungsorganisation und die Möglichkeit, Erfahrung zu sammeln in politischer Öffentlichkeits-, Lobby- und Kampagnenarbeit.

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Berlin: Bezirksübergreifendes Vernetzungstreffen sozial verantwortlicher Einkauf

28.09.2017 | WEED lädt gemeinsam mit dem Fachpromotor für kommunale Entwicklungszusammenarbeit und der CIR ein in die Braustube des Berlin Global Village e.V., Am Sudhaus 2, 12053 Berlin. Los geht's um 16:30 Uhr.

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W&E Infobrief

Verletzung von Gewerkschaftsrechten in Kolumbien

16.07.2009: WEED unterstützt eine Protestbrief-Aktion der Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien (www.askonline.ch), denn in Kolumbien kommt es in verschiedenen Kohlenminen bzw. Transportunternehmen der Minen einmal mehr zu Arbeits- und Gewerkschaftskonflikten.

  

Die Aktion wendet sich zum einen gegen die Reaktion des kolumbianischen Eisenbahnunternehmens FENOCO, das für Glencore-Xstrata und Drummond Kohle nach Santa Marta transportiert. FENOCO verweigert einer Gewerkschaft seit November 2008 die Anerkennung und führt keine Verhandlungen über einen damals präsentierten Forderungskatalog. Leider hat das Oberste Gericht Kolumbiens der Firma vor kurzem teilweise Recht gegeben und einen Streik für illegal erklärt, worauf das Unternehmen nun mit Entlassungen begonnen hat.

Zum anderen gehen Protestbriefe an den Präsidenten von Cerrejón, einer Kohlemine, in der es ebenfalls zur Verletzung von Gewerkschaftsrechten kommt. Während die über 4000 festangestellten Arbeiter schon in der Gewerkschaft Sintracarbón organisiert sind, gibt es auch rund 5000 Temporär- und Vertragsarbeiter, die bei ca. 300 Vertragsunternehmen zu wesentlich schlechteren Bedingungen arbeiten. Unterstützt von Sintracarbón haben die Arbeiter des Transportunternehmens SOTRANS begonnen, sich in der Gewerkschaft SINTRANS zu organisieren. Das Transportunternehmen weigert sich, die Gewerkschaft anzuerkennen und hat sofort mit Repressionsmaßnahmen reagiert. Zwei Gründungsmitglieder wurden schon entlassen. Dieser erste Versuch, Temporärarbeiter gewerkschaftlich zu organisieren, darf nicht schon zu Beginn scheitern!

Links:
Kohleimporte aus Kolumbien hier
Menschenrechtsverletzungen durch Kohlebergbau in Kolumbien hier