Petition zu MiFID-Reform und Nahrungsmittelspekulation
02.02.2012: Das Europäische Parlament diskutiert seine Position zur Finanzinstrumente-Reform - WEED nimmt teil mit Stellungnahme und mit öffentlicher Petition.
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Im Rahmen der Richtlinie über Märkte zu Finanzinstrumenten, englisch abgekürzt MiFID, gab es bis 13. Januar die Möglichkeit, an den Europabgeordneten Markus Ferber (CSU), der als sogenannter Berichterstatter die Position des Parlaments koordiniert, Eingaben zu schicken. Die MiFID ist unter anderem wichtig für das Thema Spekulation mit Nahrungsmitteln und Rohstoffen.
WEED sandte eine ausführliche Stellungnahme und organisierte gemeinsam mit dem World Development Movement (Großbritannien), Attac Österreich und Friends of the Earth Europe eine Petition an Herrn Ferber über die gemeinsame Plattform MakeFinanceWork.org. Die Petition unterschrieben mehr als 8.000 Personen und forderten, in der MiFID klare Maßnahmen gegen Nahrungsmittelspekulation zu verankern.
Die Unterschriften wurden am 2. Februar von den Organisatoren persönlich an Herrn Ferber übergeben (siehe Foto). Beim anschließenden Gespräch sagte Ferber zu, die Gefahren von Nahrungsmittelspekulation ausreichend zu berücksichtigen, und zeigte sich offen, die zu schwachen Regeln zu verschärfen. Auch beim Hochfrequenzhandel scheint er stärker durchgreifen zu wollen und zeigt sich generell kritisch, wenn es um Ausnahmen von den Regeln geht. Ob er seinen Worten und Ideen auch Taten folgen lässt, wird sich aber noch zeigen müssen - spätestens, wenn Ende März sein Entwurfsbericht erscheint.







