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Regionalisierung unter neoliberalem Vorzeichen? Die polit-ökonomische Geographie der EU-Handelspolitik

10.06.2003: Sonderdienst des Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung (3/03)

Sind bilaterale Handelsabkommen mit Entwicklungsländern ein Ausweg aus der Sackgasse der multilateralen Handelsverhandlungen auf der Ebene der Welthandelshandelsorganisation (WTO)? Für die Europäische Union (EU) jedenfalls bieten sie einige Vorteile: Sie sind einfacher auszuhandeln, da der jeweilige Partner eine kleinere Ländergruppe oder ein einzelnes Land ist. Zudem können sie Präzedenzfälle schaffen und die langwierigen Verhandlungen innerhalb der WTO so zugunsten der erweiterten Handelsagenda der EU beeinflussen. Mehr und mehr finden sich in den neuen regionalen Handelsverträgen der EU Bestimmungen, die über die innerhalb der WTO vereinbarten Regeln hinaus gehen. In diesem Sonderdienst stellt Klaus Schilder die traditionelle Frage, ob die Regionalisierung des Welthandels "Baustein" oder "Stolperstein" auf dem Weg zur Globalisierung ist, einmal anders: Können regionale Handelsabkommen mit der EU zum wirtschaftlichen Sprungbrett für Entwicklungsländer werden oder sind sie - wie die WTO-Verhandlungen - voller Stolpersteine, die den wirtschaftspolitischen Handlungsspielraum des Südens einschränken?

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Dieser Sonderdienst kann hier online bestellt werden.

Personen:
>Klaus Schilder
Gremien:
>MitarbeiterInnen

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