Hintergrund
Zu den verheerenden zu erwartenden Folgen des Staudammes zählen:
Gravierende ökologische Zerstörungen in der Region, wie z. B:
- Ein massives Fischsterben
- Die Vernichtung von Flussauen und Habitaten für seltene Tier- und Pflanzenarten
- Sedimentierung und Eutrophierung
Auch für die Menschen in der Region und flussabwärts bis in den Irak und Syrien sind verheerende direkte und indirekte Auswirkungen zu erwarten:
- Vertreibung von 50 000 bis 80 000 Anwohnern mit völlig mangelhaften Umsiedlungs- und Entschädigungesplänen
- Menschenrechtsverletzungen
- Eine starke Verschlechterung der Wasserqualität
- Eine Zunahme von Krankheiten wie Malaria
- Die Verschärfung der Wasserkonflikte innerhalb der Region
Ferner wird mit der Stadt Hasankeyf ein zentrales Kulturgut nicht nur für die Türkei, sondern für die gesamte Menschheit für immer in den Fluten untergehen.
Obwohl bereits klar abzusehen ist, dass der Staudamm aufgrund von massiven Planungs- und Designfehlern menschenrechtlich, kulturell, geostrategisch und ökologisch nicht zu verantworten ist, soll er gegen jede Vernunft gebaut werden. Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wollen sich am Bau beteiligen. Dabei sollen staatliche Exportkreditgarantien das wirtschaftliche und politische Risiko absichern. Mehr Hintergrundinformationen gibt es in unseren aktuellen factsheet.










